Robert Longo

Shownotes

Robert Longo zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern der Gegenwart. Bekannt wurde er durch seine monumentalen Kohlezeichnungen, die durch ihre technische Präzision und ihre eindringliche Bildsprache beeindrucken.

Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind Fotografien, die Momente höchster Spannung festhalten – Bilder von Naturgewalten, politischen Ereignissen oder historischen Augenblicken. Longo greift dabei auf Motive zurück, die vielfach reproduziert wurden und Teil unseres kollektiven Bildgedächtnisses sind.

Durch die Vergrößerung der Vorlagen und die dramatische Inszenierung von Licht und Schatten verwandelt der Künstler bekannte Fotografien in monumentale Zeichnungen von großer Intensität. Seine Werke beschäftigen sich mit Fragen von Macht, Wahrnehmung und der Wirkung von Bildern in unserer Gesellschaft. ** In dieser Folge sprechen wir über:** Robert Longos monumentale Kohlezeichnungen Die Transformation von Fotografien in Kunstwerke Die Bedeutung von Licht, Schatten und Größe Bilder als Träger von Erinnerung und Geschichte Die Darstellung von Macht in Kunst und visueller Kultur

🏛️ Diese Folge entstand im Rahmen eines Besuchs der Ausstellung Robert Longo in der ALBERTINA.

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00:00:00: Hyperrealismus.

00:00:02: Kron ist unserer Zeit, Bildkosmos!

00:00:06: Woher kommt die ganze

00:00:07: Kohle?

00:00:18: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:19: Mein Name ist Matthias Beer Und ich darf euch heute durch die Ausstellung von Robert Longo in der Albertina begleiten Egal ob gerade zu Hause im Zug oder im Museum.

00:00:30: Schön dass ihr heute dabei seid und euch für die atemberaubende Kunst von Robert Longo interessiert.

00:00:37: Wer da war.

00:00:37: es ist ein Robert Lango.

00:00:39: Das sind meine Assistentinnen Yuki, Lucy und Lea die uns heute ein wenig unterstützen werden.

00:00:44: Und genau wer ist denn dieser Longo jetzt eigentlich?

00:00:49: Dazu befragen wir am besten Elsilana.

00:00:52: Die hat die Ausstellung schließlich kuratiert das heißt sie hat die Bilder darin ausgesucht und kennt sich aus.

00:00:58: Robert Longo ist ein US-amerikanischer Künstler, der in Brooklyn aus einem Stadtteil von New York geboren wurde und er sagt als Kind hat ihn schon sehr stark beeinflusst was im Fernsehen passiert.

00:01:11: Das war damals noch schwarz-weiß Fernsehen das heißt ja sehr stark geprägt von Schwarz-Weißbildern.

00:01:17: Ah ja!

00:01:18: Robert Longoh wurde in neunzehn dreiundfünfzig geboren also ist er heute ungefähr so alt wie viele eurer Großeltern.

00:01:25: Er ist im Amerika der fünftiger und sechziger Jahre aufgewachsen, in einer Zeit ohne Handy, Internet oder Farbfernsehen.

00:01:34: Die Welt war damals natürlich genauso bunt wie heute aber die allermeisten Bilder, die der junge Robert in Zeitungen oder Fernsehen zu sehen bekommen hat waren eben schwarz-weiß.

00:01:45: Ach!

00:01:45: Und

00:01:46: darum zeichnet

00:01:47: er auch nur Schwarz-Weiß?

00:01:49: Tatsächlich zeichnete er nicht nur in Schwarz Weiß – aber hauptsächlich Und das hat viel damit zu tun, wie er zeichnet.

00:01:57: Oder besser gesagt mit was?

00:02:00: Sein bevorzugtes Zeichenmaterial ist nämlich Kohle!

00:02:05: Kohle?!

00:02:06: Wie kam es denn dazu?

00:02:08: Eines Tages wollte auch etwas zeichnen und zwar eine riesige Welle die an einem Surfmagazin gesehen hat... ...und ist in sein Atelier gegangen und dort war nur Kohle.

00:02:17: Eigentlich mochte der Kohle überhaupt nicht, die war ihm richtig verhasst.

00:02:21: aber dann hat er angefangen mit der Kohlle zu arbeiten und hat festgestellt, dass er da viel wilder und viel brachialer sein kann.

00:02:28: Und dass es sich dafür mehr austoben kann, dass auch viel schneller sein kann und er fand das dann ziemlich cool, dass man mit dem Finger verschmieren kann also modellieren kann.

00:02:37: Dass man mit einem Radiergummi wie mit einem Meißel wieder Sachen herausarbeiten also wegradieren kann.

00:02:43: Kohle!

00:02:43: Das heißt der Zeichne mit verbranntem Holz?

00:02:47: Man darf sich das jetzt nicht wie ein Kohlebrocken vorstellen oder auch nicht wie einen Stift.

00:02:52: Er verwendet Kohlepulver Er hat ganz viele verschiedene Gläser mit unterschiedlichen Farbstartierungen.

00:02:59: Nicht einfach nur schwarz, sondern schwarz-schwarz und braun-schwarz und warmes schwarz und kühles Schwarz und fünfzig Prozent schwarz.

00:03:08: Und dann versucht er halt diese verschiedensten Abstimmungen zu finden.

00:03:11: Das heißt es ist schon sehr wichtig nicht genau... Ein buntes Bild, das wir schon ganz oft in den Zeitungen oder im Fernsehen gesehen haben wiederzugeben sondern eben das in gewisser Weise anders darzustellen zu abstrahieren.

00:03:25: Abstrahieren heißt wegnehmen etwas weglassen oder auf etwas verzichten.

00:03:31: Robert Longo verzichtet also auf die Farbe.

00:03:34: er sucht sich Bilder und Motive aus die ihn irgendwie bewegen die er persönlich wichtig findet und die er schließlich festhalten möchte.

00:03:43: Oft nimmt er dazu Fotografien aus Zeitschriften oder Fernsehbilder als Vorlage, die er dann Stück für Stück, Punkt für Punkt und Strich für Strich auf seine Zeichnung überträgt.

00:03:54: Nur eben ohne die Farben!

00:03:57: Dadurch sehen wir die Bilder anders – sie bekommen eine andere Aufmerksamkeit, sie wirken irgendwie… nun ja magischer.

00:04:06: Beinah ploppen Sie aus Ihren Rahmen.

00:04:08: fast möchte man hineinfühlen so greifbar ist das Gezeichnete von Mr.

00:04:12: Longo Und das alles nur mit Kohle.

00:04:15: Kohl ist schwarz, wie zeichnet er denn die weißen Stellen?

00:04:19: Zeichnen kann ein natürlich nur die dunklen Stellen.

00:04:22: Weiß ist alles wo er nicht gezeichnet hat oder Elsie?

00:04:27: Die Kohle trägt da größtenteils mit dem Pinsel auf, verreibt aber dann ganz oft auch mit den Fingern und es ist so dass man Das Bild z.B.

00:04:37: in der Malerei vom dunklen Insel aufbaut, ganz zum Schluss kommen so Lichtreflexe und er macht das meistens umgekehrt, dass das weiß einfach abgeklebt wird und weiß bleibt dann kommt das hellste Grau, dann das nächste Grau oder das nächste grau und ganz zum schluss kommt das tiefste Schwarz, das da wirklich in das Papier eingerieben wird also richtig hinein gerieben wird, dass es einfach nur mal seine tiefschwarze Fläche ist.

00:05:02: Manchmal ist es schon so Wieder einzelne weiße Stellen auch herausradiert.

00:05:07: Da hat er dann ganz kleine Radierer, wo dann zum Beispiel nur so ganz kleine Flecken wegradiert werden und hat aber auch Radiermaschinen also das elektrische Radier mit denen radiert wird um dann wirklich so weiße Linien oder weiße Bereiche wieder herauszuarbeiten.

00:05:22: Und warum sind seine Bilder alle so riesig?

00:05:25: Sieht ihr

00:05:25: etwas schlecht?

00:05:26: Gute Frage!

00:05:28: Wie schon gesagt, überträgt Robert Longo Bilder des Alltags aus den Medien oder aus den Nachrichten auf und in seine Zeichnungen.

00:05:36: Er übersetzt oder anders gesagt überzeichnet was um ihn herum und auf der Welt passiert.

00:05:42: Und weil wir alle auch Teil dieser Welt sind, sind wir auf gewisse Art und Weise auch Teil der Bilder – umso mehr, weil sie so groß und gewaltig sind und uns beinah ins Geschehen hinein zu saugen scheinen!

00:05:55: Die Kunst von Robert Longo wird auch als hyperrealistisch bezeichnet.

00:06:00: Das ist griechisch und bedeutet über das Wirkliche hinaus, also ein bisschen übertrieben – übertrüber!

00:06:06: Ein Stück größer als die echte Welt so groß wie diese Bilder eben.

00:06:11: Robert Longos versteht sich als Chronist unserer Zeit.

00:06:14: Das heißt er zeichnet tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes relevante Bilder für uns auf Bilder, von denen er glaubt dass sie auch für die Zukunft relevant sind oder dass sie unsere Zeit wiedergeben und wir sollen eben zeugen werden.

00:06:30: Wir sind teilweise mit dabei.

00:06:31: wenn man sich bestimmte Werke anschaut dann steht man richtig davor und ist richtig beklommen.

00:06:38: Man ist aber auch selbst eigentlich in dem Bild drinnen.

00:06:41: also ganz oft ist es beabsichtigt das wir selbst zu zeigen und zeug ihnen werden.

00:06:50: Deshalb sind manche der Bilder auch in mehrere Rahmen unterteilt, weil es so große zusammenhängende Papierbahnen gar nicht gibt.

00:06:57: Ein wahrhaft großer Künstler eben!

00:07:00: Aber zeichnet er denn echt niemals nie etwas kleinere Sachen?

00:07:04: Er arbeitet schon noch im kleinen Format – das sind dann aber seine sogenannten Studies also Studien wo er erst einmal ausprobiert wie das Bild ausschauen könnte, wie es im kleinen Maßstab ausschaut und dann wenn er das Gefühl hat von der Komposition her, von dem wir das gerne umsetzen möchte.

00:07:22: Passt das alles?

00:07:23: Dann wird es in das große Bild übersetzt.

00:07:28: Macht ihr das alles ganz allein?

00:07:30: Wie lange braucht er denn für so ein Riesenbild?

00:07:33: Er sagt wenn er das alles alleine machen würde dann werden in der Ausstellung nur zwei Bilder zu sehen Und er hat mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dann eben zum Beispiel auch die Vorzeichnungen machen.

00:07:44: Die dann einzelne Flächen ausfüllen, denen sagt er wie sie was machen sollen?

00:07:49: Und es ist ein bisschen so wie früher die alten Meister auch gearbeitet haben.

00:07:53: Die hatten auch Werkstätten.

00:07:55: da haben ja zwanzig Leute teilweise gearbeitet unter einem großen Bild oder an einem Deckenfresco in einer Kapelle gearbeitet.

00:08:04: So ähnlich sieht er das auch

00:08:05: klingt beinahe ein bisschen nach einer Großbaustelle.

00:08:08: Meister Longo gibt die Richtung vor und entscheidet, wie was genau aussehen soll.

00:08:13: Und seine Helferleins arbeiten das Werk dann schließlich aus und stellen es seinen Vorstellungen entsprechend fertig.

00:08:20: Bei all den tausend winzig kleinen Strichen, Schattierungen und Pünktchen wäre das ja wahrscheinlich auch gar nicht anders möglich.

00:08:27: Ein richtiger Kunstbetrieb.

00:08:29: also

00:08:30: Warum sehen seine Bilder so echt aus?

00:08:33: Ist Herr Longos eine Art menschlicher Fotoapparat?

00:08:36: Ja, in gewisser Weise ist er ein menschlicher Foto-Aparat wobei es eben schon wichtig ist dass das kein Foto ist.

00:08:44: Dass er das zeichnet weil das Zeichnen ja auch ziemlich lang braucht.

00:08:49: also einen Foto zu machen geht sehr schnell eine Zeichnung zu machen und seine genaue Zeichung zu machen dauert sehr sehr lange.

00:08:57: Das heißt es geht auch darum dass er diese Bilder flut Sturm an Bildern, der uns täglich da und gibt.

00:09:05: Wir sehen jeden Tag so viele Bilder, dass er diesen Bilderstrom ein bisschen abbremst und verlangsamt innehält durch das Zeichnen.

00:09:15: Das heißt drum ist das Zeichen ganz, ganz wesentlich und dass es eben dann doch eine bestimmte Zeit lang braucht.

00:09:21: Ah ja!

00:09:22: Es geht also auch viel um den Prozess, um das Malen und zeichnen an sich, das übertragen auf ein anderes Medium – auf Papier und Kohle aber... Jetzt mal ganz ehrlich, ist das dann nicht einfach bloßes Abmalen?

00:09:35: Oder kann es sein dass er nicht nur bei der Größe sondern auch bei der Wirklichkeit ein bisschen übertreibt?

00:09:41: zeichnet er etwa sogar noch echter als die Wirklichkeit.

00:09:45: Und was er macht ist also auch eben nicht genau ein bestimmtes Foto wieder gibt sondern er verändert das so eben auch wieder mit seinem Studium und seinem Team.

00:09:55: Er verändert das so, dass es die maximale Wirkung hat.

00:09:59: Also der Tiger wirklich besonders bedrohlich, besonders flauschig ist und er nimmt besonders anschaut.

00:10:05: bei einem High macht er die Zähne größer um ihn noch bedrohllicher zu machen.

00:10:09: also das alles steigert da so ein Bildvorlagen die eben verändert und erst dann wird das gezeichnet

00:10:16: Tatsächlich!

00:10:17: Er packt also wirklich noch mehr Wirklichkeit in seine Zeichnungen als in Wirklichkeit.

00:10:22: da ist Robert Longo zeichnet also über, drüber wirklich.

00:10:27: Das hatten wir ja schon – Stichwort!

00:10:32: Mit dieser Übergenauigkeit lenkt er unsere Aufmerksamkeit noch direkter auf die gezeichneten Motive.

00:10:38: Wir schauen uns die Bilder noch genauer an, können uns noch mehr darin vertiefen.

00:10:43: In Kombination mit der Größe, der Bilder und den vielen Schwarz- und Grautönen löst das einen beeindruckenden Effekt aus.

00:10:51: Die Arbeiten sind im wahrsten Sinne des Wortes überwältigend.

00:10:55: Bleibt eigentlich nur noch zu fragen?

00:10:57: Tiger heil Polizisten, Einschusslöcher und das Meer?

00:11:01: besucht Robert Longo aus was er zeichnen möchte.

00:11:06: Grundsätzlich zeichnet Robert Longos was ihn berührt, was ihn beschäftigt oder was er für Aufzeichnenswert hält.

00:11:13: Dabei beobachtet er ziemlich genau, was in der Welt und in der Gesellschaft, in der wir leben, so vor sich geht.

00:11:19: Er sammelt Motive und Themen aus der Politik, aus dem Sport oder aus der Werbung und nimmt diese in seine Bildwelt auf.

00:11:26: Teilweise sind es Dinge, die ihn schon als Kind fasziniert haben eben bestimmte Sportler, Basketballspieler ja?

00:11:33: Und dann andererseits eben aber auch Gewaltszene von Polizisten, von politischen Ereignissen, die einem dann eine Erinnerung bleiben.

00:11:41: Oft behandelt die Kunst von Robert Longo daher Probleme oder Fragen, die eigentlich uns alle etwas angehen.

00:11:48: Klima und Umweltschutz, Krieg und Flucht, Gewalt und Waffen – aber auch Liebe oder die Schönheit der Natur!

00:11:57: Als sein damals jugendlicher Sohn einmal auf der Straße einen Streit beobachtete, bei dem eine Pistole gezogen wurde, setzte sich Robert Longos in seiner Kunst intensiv mit dem Schusswaffen Gebrauch Das heißt mit Pistolen, Gewehren und so weiter in Amerika auseinander.

00:12:13: Wenn wir jetzt vor einer dieser gezeichneten überlebensgroßen Waffen stehen und in den finsteren Laufstarren dann wirkt das irgendwie spannend aufregend aber gleichzeitig auch total bedrohlich.

00:12:26: Schließlich sind Pistole ja kein Spielzeug sondern eben richtig gefährliche Waffen.

00:12:32: Und das bringt uns gleich zum nächsten Punkt.

00:12:35: Tiger sind wunderschöne Tiere, gleichzeitig aber auch sehr gefährlich.

00:12:40: Ein bisschen auch wie die Bilder von Robert Longo oder?

00:12:44: Das ist eigentlich sehr gut erkannt!

00:12:46: Genau das möchte ich glaube.

00:12:47: er möchte diese Widersprüche wiedergeben oder uns auch ein Rätsel in gewisser Weise mit geben.

00:12:54: Schön und gefährlich, spannend und bedrohlich.

00:12:58: vielleicht wirken die Zeichnungen auch deshalb so anziehend zu drei D in gewisser weil sie nicht nur hübsch anzusehen sind, sondern auch ein klein wenig ... nun ja... verstörend sind.

00:13:11: Sie weisen uns auf Umstände und Teile unserer aller Leben hin die uns möglicherweise nicht sehr angenehm sind und die wir uns vielleicht gar nicht so deutlich eingestehen wollen wie zum Beispiel die Verletzlichkeit der Natur, die es unbedingt zu schützen gilt oder die Ungerechtigkeit und Trauer, die Krieg und Gewalt mit sich bringen.

00:13:31: Die Bilder von Robert Longo sind dabei als Stellvertreter zu sehen, als Symbole gewissermaßen für alles was schiefläuft in der Welt und auch dafür wie schön sie andererseits sein kann.

00:13:43: Was Mr.

00:13:43: Longo mit Kohle auf Papier schafft, sind sozusagen Archetypen.

00:13:48: Aha!

00:13:49: Und was sind jetzt bitte

00:13:55: Archetype?

00:14:01: Stellvertretend sind wir etwas.

00:14:03: Also zum Beispiel eine blühende Rose, die für Leidenschaft vielleicht steht oder für Liebe oder eine Welle, die vielleicht für Macht oder Gewalt steht.

00:14:12: Alles klar?

00:14:13: Robert Longo sucht also aus all den Bildern und Eindrücken, die uns alle tagtäglich umschweren Aus seinem Bildkosmos Motive aus Die für ein ganz bestimmtes Thema Eine bestimmte Erzählung Oder auch ein Problem stehen.

00:14:28: Und die inszeniert er dann, riesig groß und schwarz auf weiß.

00:14:32: So dass wir gar nicht anders können als davor zu stehen, zu staunen und uns damit zu beschäftigen.

00:14:38: Eigentlich ganz logisch soweit!

00:14:40: Und warum machte das noch mal?

00:14:43: Möchte Robert Longo mit seiner Kunst die Welt verändern?

00:14:48: Er will sich ja Einfluss nehmen.

00:14:49: Es geht schon darum etwas in uns zu bewirken.

00:14:53: Und natürlich möchte er es wieder anders hinschauen... ...dass wir wieder das Anders empfinden, vielleicht auch wieder Mitleiden mit etwas, mit jemandem.

00:15:02: Dass wir uns wieder ein Andere hineinversetzen können.

00:15:06: natürlich bewirkt er damit etwas in unser.

00:15:09: Dadurch rüttelt er uns wieder wach und lässt uns wieder mehr empfinden Und damit möchte sich ja die Welt in gewisser Weise auch verbessern und verändern.

00:15:21: Das ist doch mal ein schönes Schlusswort oder?

00:15:23: Ich denke das können wir so stehen lassen.

00:15:27: Ist euch die hyperreale Zeichenwelt von Robert Longo ein bisschen nähergekommen?

00:15:33: Auf alle Fälle lieben Dank an Yuki, Lucy und Lea für die tolle Mitarbeit.

00:15:37: Und an Elsie für die Beantwortung aller kritischer Fragen!

00:15:41: Oder ist doch noch etwas

00:15:43: ungeklärt?!

00:15:44: Warum haben manche Bilder mehrere Teile?

00:15:48: Hat er denn keine Bodenstifte?

00:15:50: aus wie vielen Strichen besteht zu einem Bild?

00:15:53: Warum kann der so gut

00:15:55: zeichnen!?

00:15:56: Woher kommt die ganze Kohle?

00:15:59: Fragen über Fragen.

00:16:01: Das Schöne an der Kunst ist ja, dass nicht alles immer eindeutig beantwortet werden kann.

00:16:06: Es gibt nicht nur Ja und Nein Nicht nur schwarz-und weiß Sondern Zwischentöne, Graustufen, Chatierungen Wie bei einer Kohlezeichnung zum Beispiel.

00:16:16: Danke an euch fürs Zuhören jedenfalls Bis zum nächsten Mal Euer Matthias B.

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